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Malatelier am Marktplatz

LeiSa durfte Teil einer großartigen Aktion vom Verein Kremsmünster 2020 sein.

Der Verein lud 10 Künstler ein den Sommer über ihre Ateliers auf den Marktplatz vor dem Cafe Eglseer zu verlegen um dort ein 1,60 x 1,60 großes Kunstwerk zu schaffen. Im Rahmen der Landesgartenschau gab es dann auch noch Publikum aus aller Welt.

Ich fühle mich sehr geehrt ein Teil dieses Projekts sein zu dürfen. Vor allem bin ich sehr froh über die Flexibilität der Organisatoren. Leider musste ich meinen geplanten Termin 2mal verschieben, da es bei mir in der Werkstatt soviel zu fertigen gab und ich einfach nicht weg konnte.

Seit langem künstlerisch arbeiten…

Für mich war es eine bereichernde Erfahrung und ermöglichte mir mal etwas ganz Anderes zu fertigen. Wieder zu einem Thema künstlerisch tätig sein, das fehlte mir wirklich schon sehr.

Die Zeit kreativ tätig zu sein und etwas zu drucken einfach weil ich etwas ausprobieren möchte oder Lust und Laune dazu habe gibt es seit meiner Selbstständigkeit sehr sehr selten bis nie. Die Meisten von euch werden jetzt denken „ist e gut wenn soviele Aufträge da sind“ … Ja total! Doch die Künstler unter euch verstehen was ich meine. 😉

Wie es zu der Idee kam…

Schon zu Beginn der Überlegungen was ich denn zum Thema „Kremsmünster“ gestalten möchte stand fest ich möchte ein Muster umsetzen. Zuerst zeichnte ich die bekannten Gebäude – Stiftskirche, Moschee, Sternwarte und Schloß – als Vektoren nach und vereinfachte sie. Ordnete diese in einem Muster an, doch laut meinem Freund sah das ganze aus wie ein „NorwegerPulli“. Er hatte Recht.

Somit überlegt ich weiter was Kremsmünster – der Ort an dem ich aufgewachsen bin – für mich bedeutet. Man sammelt ja so seine Erfahrungen und im Endeffekt bleibt es ein Ort den man sehr gut kennt wo man seine Lieblingsplätze hat und auch Orte an denen man noch nie war, die man nicht einmal namentlich kennt.

Eine Karte ergibt ein sehr geniales Muster mit Linien und Flächen. So experimentierte ich mit verschiedenen Typen herum bis ich die richtige Varianten gefunden hatte. Legte diese übereinander und es entstand dieses schöne Muster.

Doch etwas „klares“ fehlte. Somit entschied ich mich für das über alles stehende Stift. Das jeder kennt. Mit dem man auch so seine Probleme haben kann (jetzt nicht unbedingt mit dem Gebäude an sich, aber was da sonst noch so dazu gehört)

Aus diesem Grund platzierte ich es am unteren rechten Rand, denn es ist da das ist nicht zu übersehen, aber meiner Meinung nach wird es zu sehr hoch gelobt und man bekommt schon so den Eindruck als wäre Kremsmünster nur das Stift. Was definitiv nicht so ist. Kremsmünster ist Kremsmünster und hat halt ein Stift. (wie ein Freund das so passend formulierte)

Die Karte hat den größeren Bereich bekommen, da es soviel zu entdecken gibt.

Farbe kommt ins Spiel…

Ich wollte auch in der Farbwahl diesen Konträren Aspekt wieder geben. Die Bereiche die man gut kennt und all die Veranstaltungen und Aktivitäten die Kremsmünster Farbe geben. Dafür stehen die Magentafarbenen Bereiche, die das ganze Spannend machen.  Und vor allem Spielraum für freie Gedanken lassen.
Gleichzeitig soll es auch für Erlebnisse stehen, die nicht so erfreulich sind, denn diese gehören genauso zum Leben dazu. Im Gegensatz dazu das viele Grün um in Hoffnung alles überwachsen zu können was passiert.

Denn jeder hat so seine eigenen Erfahrungen mit Orten.

Um die Unebenheiten nochmals zu unterstreichen wurde der Druck auf einer grob abgeschliffenen Holzplatte umgesetzt. Somit sind die Flächen und Linien durch die Struktur der Platte nicht regelmäßig gedruckt, da die Farbe nur an die oberste Schicht kommt. Das verleiht dem Ganzen noch einen eigenen unkontrollierbaren Charme.

Kreativ sein

  • möchte ich wieder viel öfters machen
  • macht extrem viel Spaß
  • gibt Energie für Weiteres
  • tut der Seele gut
  • gemeinsam macht es noch viel mehr Spaß (danke Magdalena und Tanja fürs helfen)

Danke

  • an Sigi, Wolfgang und Christine dass ihr solche Möglichkeiten bietet und nicht aufgebt
  • Magdalena u. Tanja fürs Assistieren und gemeinsam Ideen ausarbeiten
  • Dad dass du immer vorbei schaust und mir Sachen organisierst die ich vergessen habe.
  • Mum fürs auf mich stolz sein und bewundern meiner Arbeit
  • Georg für die ehrliche Kritik
  • an die Mitarbeiter vom Bauhof fürs Vorbereiten, Abholen und Montieren
  • Alle die mir immer wieder positives Feedback geben und mich darin bestärken weiter zu machen